Online Schach
Mittwoch 27. Oktober 2010 von admin
Der „Schachtürke“ war im 18. Jahrhundert der erste Automat, der Schach spielen konnte. Jedoch war er „getürkt“, denn in seinem Inneren saß ein Mensch. Die ersten Schach spielenden Maschinen der Neuzeit blieben dem elektronischen Zeitalter vorbehalten. Diese sahen dann aus wie ein ordinäres Schachbrett mit normalen Figuren. In ihrem Inneren beheimateten sie einen Prozessor, dem man anfangs die Züge noch mitteilen musste, der später aber schon die Stellung der Figuren eigenständig ermittelte. Die Leistungsfähigkeit von Schachcomputern hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant gesteigert. Noch 1968 wettete David Levy, ein schottischer Internationaler Meister mit einigen Informatikern um eine stattlichen Betrag, dass in den nächsten 10 Jahren kein Computerprogramm ihn besiegen würde. Er gewann die Wette. Zehn Jahre später verlor er jedoch gegen das Programm Deep Thought mit 0-4. Schachprogramme werden aber von Menschen programmiert, deshalb wird es wohl nicht gelingen, unfehlbare Programme zu schreiben. Eine Handvoll Internationaler Großmeister wird immer eine Chance gegen Schachprogramme haben.
Nun kann man im Internet in Schachforen sowohl gegen Programme als auch gegen richtige Menschen, also Internet User aus aller Herren Länder, spielen. Das kann neben dem reinen Schachspielen recht unterhaltsam sein, da man mit seinem Kontrahenten nebenbei chatten kann.
Als zwei Beispiele seien schacharena.de und chessclub.com genannt . Bei shredderchess.de kann man gegen das Programm Shredder spielen und dabei unterschiedliche Spielstärken auswählen.
Wer ein wenig im Netz browst, wird sicher sehr schnell seine eigene Lieblingsseite entdecken.
Für die Pause: Spielautomaten als Flashversion ohne Geldeinsätze spielen.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 27. Oktober 2010 um 09:51 und abgelegt unter Sony. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.